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Dysarthrie

Eine Dysarthrie (=Dysathropneumophonie) ist eine Störung des Sprechens, der

Stimmgebung sowie der Atemkoordination, aufgrund einer neurologischen Erkrankung.

Häufige Ursachen sind:

- Morbus Parkinson
- Multiple Sklerose
- Amyotrophe Lateralsklerose


Symptome können sein:

- undeutliche, verwaschene Artikulation
- angestrengtes Sprechen
- Veränderung des Sprechtempos (zu langsam / zu schnell)
- Veränderung der Lautstärke (zu laut / zu leise)
- Veränderung des Stimmklanges (raue, gepresste, heisere   Stimme)
- Schwierigkeiten bei der Koordination von Sprechbewegungen
- Beeinträchtigung der Sprechatmung
- gleich bleibende, monotone Sprechweise


Therapie:

Zu Beginn der Therapie wird eine umfassende Befunderhebung durchgeführt, bei welcher die individuelle Ausprägung der Dysarthrie erfasst wird. Die Stimulations- und Übungsbehandlung umfasst Artikulations-, Atem-, Haltungs- und Stimmübungen. Das Ziel der Therapie besteht darin, die Verständlichkeit des Patienten zu verbessern und zu stabilisieren. Die Therapie sollte möglichst mehrmals in der Woche, als Hausbesuch oder in der Praxis stattfinden.

 


 

Dyslalie

Unter einer Dyslalie versteht man eine Störung der Lautbildung, eine Artikulationsstörung. Aussprachefehler bis zum 4. Lebensjahr sind physiologisch. Gegen Ende des 4. Lebensjahres sollten jedoch alle Laute und Lautverbindungen vom Kind gesprochen werden.

Folgende Fehlerarten können dabei beispielsweise auftreten:

- Laute werden durch andere ersetzt (Tasche wird zu Tasse, komm wird   zu tomm)
- Laute werden weggelassen (Brot wird zu Bot)
- Laute werden verdreht (Lokomotive wird zu Motolotive)
- Laute werden falsch gebildet (Lispeln)

Therapie:

Zu Beginn der Therapie wird eine umfassende Anamnese und Befunderhebung durchgeführt. Die Befunderhebung umfasst u.a. eine Überprüfung des Lautbestandes, des Wortschatzes, des Sprachverständnisses, der visuellen Wahrnehmung, der auditiven Wahrnehmung sowie der mundmotorischen Fähigkeiten. Die Therapie sollte mindestens einmal wöchentlich stattfinden.


Myofunktionelle Störung


Unter einer myofunktionellen Störung versteht man eine Fehlfunktion von Kau-, Schluck- und Gesichtsmuskulatur. Sind einzelne Muskeln im Mund- und Gesichtsbereich zu stark oder zu schwach entwickelt, so kann dies zu Artikulationsstörungen, Zahnfehlstellungen oder falschen Schluckmustern führen.


Anzeichen für eine myofunktionellen Dysfunktion:


- Mundatmung - Ständig offener Mund

- Zungenstoß nach vorne, v.a. beim Sprechen und Schlucken

- Grimassieren beim Schlucken

- erhöhter Speichelfluss, v.a. sichtbar an Speichelbläschen in   den Mundwinkeln

- Lutschgewohnheiten

- Zahnfehlstellungen


Therapie:


Zu Beginn der Therapie wird eine umfassende Anamnese und Befunderhebung durchgeführt. Die Therapie kann in Kooperation mit einem Kieferorthopäden sinnvoll sein. Die myofunktionelle Therapie ist eine Behandlungsmethode zur Korrektur oder Verbesserung der Fehlfunktionen von Kau- und Gesichtsmuskulatur und findet meist einmal wöchentlich statt. Selbständiges Üben ist eine wesentliche Voraussetzung für einen Therapieerfolg.

 

 

Rhinophonie


Rhinophonia aperta:
Hierunter versteht man einen näselnden Stimmklang durch mangelhaften Abschluss der Nase vom Mundraum, häufig z.B. bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten.

Rhinophnia clausa:
Hierbei fehlt die nasale Komponente im Stimmklang durch Verlegung/Verengung des Nasendurchganges, z.B. bei Stockschnupfen.

Rhinophonia mixta:
Hierbei handelt es sich um einen wechselnd näselnden Stimmklang beim Zusammentreffen beider o.g. Ursachen.


Therapie:

Zu Beginn der Therapie wird eine umfassende Anamnese und Befunderhebung durchgeführt.Wichtig bei allen Formen ist eine Abklärung durch den HNO-Arzt. Die Therapie gestaltet sich im Wesentlichen als funktionelle Übungsbehandlung, meist einmal wöchentlich.

 

 


 

Sprechapraxie


Die Sprechapraxie, als Folge einer neurologischen Erkrankung, ist eine reine „Outputstörung“. Das bedeutet, dass nur die phonologisch-phonetischen Leistungen beeinträchtigt sind, also alle Vorgänge im artikulatorischen Bereich, die für die Lautbildung zuständig sind. Die Funktionen Lesen, Schreiben und Sprachverständnis sind bei einer reinen Apraxie völlig intakt.